UNSPECIFIED (2009): Prävention von Adipositas bei Kindern und Jugendlichen. Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI), Köln.

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Abstract

Dieses HTA untersucht, welche Effektivität Maßnahmen und Programme zur Primärprävention von Adipositas bei Kindern und Jugendlichen haben und wie deren Effizienz zu bewerten ist. Ein besonderer Schwerpunkt wurde bei diesem Health Technology Assessment auf die sozialen Aspekte gelegt. In Deutschland liegt die Prävalenz für Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen bei 15 Prozent, davon leiden über sechs Prozent an Fettleibigkeit. Es gibt kaum gute Primärstudien zur Adipositas-Prävention bei Kindern und Jugendlichen, insbesondere an Vergleichen verschiedener Interventionen mangelt es. Eine ökonomische Modellrechnung kommt zu dem Ergebnis, dass die Intervention mit dem größten Einfluss für die Gesellschaft in der Reduktion von Fernsehwerbung für fett- und zuckerreiche Speisen und Getränke für Kinder zu sehen ist. Zielgruppenorientierte Interventionen (vor allem für sozioökonomische Benachteiligte) sind besonders unterrepräsentiert. Deren Etablierung ist wesentliche Aufgabe der Adipositas-Prävention, zumal sich ein signifikanter Zusammenhang zwischen Adipositas und sozioökonomischer Benachteiligung zeigt. Empfohlen wird eine Kombination von verhältnispräventiven und verhaltenspräventiven Maßnahmen.

Item Type: Other
Subjects: BIQG > Evidenz und Qualitätsstandards
Date Deposited: 19 Jul 2017 15:02
Last Modified: 03 Jul 2018 15:35
URI: https://jasmin.goeg.at/id/eprint/145