UNSPECIFIED (2007): Die Masern-Mumps-Röteln-Impfung aus gesundheitspolitischer und ökonomischer Sicht. Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI), Köln.

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Abstract

Dieser HTA-Bericht untersucht, welchen Nutzen, auch im Sinn eines ökonomischen Nutzens, die MMR-Impfung für Deutschland hat und welche Anstrengungen zum Erreichen der gewünschten MMR-Durchimpfungsquote von über 95 Prozent unternommen werden müssen. Aus 29 Literaturdatenbanken wurden 200 Texte herangezogen. Die Literatursuche musste für epidemiologische Daten und Informationen zu Impfprogrammen durch eine Handsuche sowie mündliche und schriftliche Anfragen bzw. Experteninterviews ergänzt werden. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass trotz der Anstrengungen, die Deutschland in den letzten Jahren zum Erreichen der Herdenimmunität unternommen hat, nach wie vor Defizite bestehen: Die regionalen Unterschiede zwischen und innerhalb der deutschen Bundesländer sind groß. Ein Ansatzpunkt, die Durchimpfungsquote zu erhöhen, ist aus Sicht der Autorinnen die Entwicklung eines bundesweiten, verbindlichen Impfprogramms mit regional differenzierten Impfzielen und definierten Verantwortlichkeiten zwischen Bund, Ländern und den Krankenkassen (z. B. im Fall eines Masernausbruchs).

Item Type: Other
Subjects: BIQG > Evidenz und Qualitätsstandards
Date Deposited: 19 Jul 2017 15:08
Last Modified: 03 Jul 2018 15:41
URI: https://jasmin.goeg.at/id/eprint/154