UNSPECIFIED (2006): Einsatz von Statinen in der Primärprävention. Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI).

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Abstract

Folgende Fragestellungen werden untersucht: Welchen Stellenwert haben Statine in der Primärprävention von kardiovaskulären und nichtkardiovaskulären Erkrankungen? Welche ökonomischen Implikationen lassen sich für die Bundesrepublik Deutschland – insbesondere im Vergleich zu etwaigen bestehenden Präventionsprogrammen – evaluieren? Müssen ethische Überlegungen getroffen werden? Die systematische Literatursuche im Suchzeitraum 1998 bis 2004 ergab 3.704 Zusammenfassungen. Insgesamt wurden anhand festgelegter Selektionskriterien 43 Texte in die näher bewertete Literatur aufgenommen sowie 167 als Hintergrundliteratur einbezogen. Zusammenfassend wird festgestellt: Für die (Primär-)Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen ist ein leitlinienkonformer Einsatz zu empfehlen, wobei sichergestellt sein muss, dass diese Leitlinien regelmäßig wissenschaftlich evaluiert werden. Zur Prävention von Schlaganfall, Osteoporose und Demenz können derzeit keine definitiven Aussagen getroffen werden. Dem Problem der Compliance bei Statin- bzw. bei alternativen Therapien muss verstärkt Augenmerk geschenkt werden. Ob der primärpräventive Einsatz von Statinen ökonomisch zu rechtfertigen ist, hängt wesentlich von der Entwicklung der Statinpreise ab.

Item Type: Other
Subjects: BIQG > Evidenz und Qualitätsstandards
Date Deposited: 19 Jul 2017 15:32
Last Modified: 03 Jul 2018 15:40
URI: https://jasmin.goeg.at/id/eprint/183