Kern, Reinhard (2020): IVF-Register Jahresbericht 2019. Gesundheit Österreich, Wien.

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Abstract

Seit 1. Jänner 2000 ist das Bundesgesetz, mit dem ein Fonds zur Finanzierung der In-vitro-Fertilisation eingerichtet wurde, in Kraft (IVF-Fonds-Gesetz). Gegenstand dieses Gesetzes ist die Kostenübernahme der In-vitro-Fertilisation durch den Bund. Im IVF-Fonds-Gesetz ist festgelegt, dass ein nichtöffentliches Register (IVF-Register) von der Gesundheit Österreich GmbH geführt wird. Das IVF-Register wird als Onlineapplikation geführt, in welche die IVF-Zentren pro Patientenpaar einen standardisierten Datensatz eintragen bzw. die Daten via eine Datenupload-Schnittstelle übermitteln können. Das IVF-Register dient u. a. der Prüfung der Anspruchsberechtigung der Kinderwunschpaare sowie der Abrechnung des IVF-Fonds mit den IVF-Zentren. Die dargestellten Ergebnisse beinhalten alle abgeschlossenen Versuche des Jahres 2019 sowie jene älteren Versuche, die im Jahresbericht 2018 noch nicht aufscheinen, da sie zum Zeitpunkt der Berichtslegung noch nicht abgeschlossen waren. Im Jahr 2019 führten die österreichischen IVF-Zentren im Rahmen des IVF-Fonds 11.028 IVF-Versuche an 7.131 Paaren durch. Bei 9.172 Versuchen fand ein Embryotransfer statt, der in 3.132 Fällen zu einer Schwangerschaft führte. Dies entspricht einer Schwangerschaftsrate pro Transfer von 34,1 Prozent. 1.856 Versuche wurden abgebrochen.

Item Type: Monograph (Project Report)
Subjects: BIQG > Evidenz und Qualitätsstandards
Date Deposited: 12 Nov 2021 08:43
Last Modified: 12 Nov 2021 08:43
URI: https://jasmin.goeg.at/id/eprint/1882