Kern, Reinhard (2019): IVF-Register Jahresbericht 2018. Gesundheit Österreich, Wien.

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Abstract

Seit 1. Jänner 2000 ist das Bundesgesetz, mit dem ein Fonds zur Finanzierung der In-vitro-Fertilisation eingerichtet wurde, in Kraft (IVF-Fonds-Gesetz). Gegenstand dieses Gesetzes ist die Kostenübernahme der In-vitro-Fertilisation durch den Bund. Im IVF-Fonds-Gesetz ist festgelegt, dass ein nichtöffentliches Register (IVF-Register) von der Gesundheit Österreich GmbH geführt wird. Das IVF-Register wird als Online-Applikation geführt, in das die IVF-Zentren pro Patientenpaar einen standardisierten Datensatz eintragen bzw. die Daten via einer Datenupload-Schnittstelle übermitteln können. Das IVF-Register dient u. a. der Prüfung der Anspruchsberechtigung der Kinderwunsch-paare sowie der Abrechnung des IVF-Fonds mit den IVF-Zentren. Im Jahr 2018 führten die österreichischen IVF-Zentren im Rahmen des IVF-Fonds 10.828 IVF-Versuche an 7.088 Paaren durch. Bei 9.074 Versuchen fand ein Embryotransfer statt, der in 3.080 Fällen zu einer Schwangerschaft führte. Dies entspricht einer Schwangerschaftsrate pro Transfer von 33,9 Prozent. 1.754 Versuche wurden abgebrochen.

Item Type: Monograph (Project Report)
Subjects: BIQG > Evidenz und Qualitätsstandards
Date Deposited: 16 Nov 2021 10:49
Last Modified: 16 Nov 2021 10:49
URI: https://jasmin.goeg.at/id/eprint/1887