Schmutterer, Irene; Busch, Martin (2016): Datenanalyse zu Inzidenz und Prävalenz von Hepatitis-C-Erkrankungen in Österreich. Gesundheit Österreich Beratungs GmbH, Wien.

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Datenanalyse zu Inzidenz und Prävalenz von Hepatitis-C-Erkrankungen in Österreich.pdf

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Abstract

Trotz zahlreicher unterschiedlicher Datenquellen zu Hepatitis C ist die Datenlage betreffend Inzidenz und Prävalenz von Hepatitis C in Österreich unzureichend. Angaben zur Gesamtprävalenz können daher lediglich auf groben Schätzungen beruhen. Auch über mögliche Risikogruppen und deren jeweilige Größe herrscht Unklarheit. Es wird davon ausgegangen, dass Ansteckung ehemals vorrangig über Blutprodukte, derzeit aber in erster Linie über intravenösen Drogenkonsum passiert. Da die Ansteckungsgefahr beim gemeinsamen Benutzen von Spritzutensilien als vergleichsweise hoch eingestuft werden muss, ist die Infektionsrate bei intravenös (i.v.) Drogen Konsumierenden dramatisch hoch. Während HIV (Humanes Immundefizienz-Virus) bei i.v. Drogen Konsumierenden in den letzten Jahren einen Rückgang verzeichnen konnte, haben sich die Infektionsraten mit dem Hepatitis-C-Virus (HCV) in dieser Subgruppe in den letzten Jahren auf sehr hohem Niveau stabilisiert. Vor dem Hintergrund neuer Möglichkeiten der Behandlung von Hepatitis-C-Erkrankungen stellen sich vermehrt Fragen nach Gesamtprävalenz und Risikogruppenabschätzung, beispielsweise um Kostenkalkulationen vorzunehmen oder Behandlungs- und Präventionsstrategien festzulegen.

Item Type: Monograph (Project Report)
Subjects: OEBIG > Kompetenzzentrum Sucht
Date Deposited: 22 Jun 2017 13:14
Last Modified: 22 Jun 2017 13:14
URI: https://jasmin.goeg.at/id/eprint/65