Stürzlinger, Heidi; Eisenmann, Alexander; Pertl, Daniela; Hiebinger, Cora (2015): Medikamentöse Schlaganfallprävention bei Vorhofflimmern. Gesundheit Österreich GmbH, Wien.

[img]
Preview
Text
Medikamentöse Schlaganfallprävention bei Vorhofflimmern (2015).pdf

Download (2MB) | Preview

Abstract

In Österreich erleiden jährlich rund 24.000 Menschen einen Schlaganfall. Vorhofflimmern verursacht ein Viertel dieser Fälle und ist somit bedeutsamer Risikofaktor, gleichzeitig trifft der Schlaganfall - im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung - fünfmal so häufig Patientinnen und Patienten mit Vorhofflimmern. Nicht immer ist die Therapie des Vorhofflimmerns erfolgreich, womit die Prävention des Schlaganfalls und anderer thromboembolischer Ereignisse umso wichtiger wird. In der Regel kommt hierfür eine antithrombotische Therapie mit Hemmstoffen der plasmatischen Gerinnung (Antikoagulantien) zur Anwendung, zumeist durch eine orale Antikoagulation mit Vitamin-K-Antagonisten. Trotz guter präventiver Wirkung können Vitamin-K-Antagonisten in der Anwendung problematisch sein (v. a. wegen Blutungsrisikos, Arzneimittel-Interaktionen, aufwendigen Therapie-Monitorings). In den vergangenen Jahren wurden deshalb international vermehrt alternative Antikoagulantien erforscht und auch in Österreich zugelassen, v. a. der direkte orale Thrombinhemmer Dabigatran oder direkte Faktor-Xa-Hemmer wie Rivaroxaban und Apixaban. Der Evidenzbericht beantwortet die Frage, wie Wirksamkeit und Sicherheit im Vergleich der verschiedenen Optionen für medikamentöse Schlaganfallprävention bei Patientinnen/Patienten mit Vorhofflimmern zu bewerten sind.

Item Type: Monograph (Project Report)
Subjects: BIQG > Evidenz und Qualitätsstandards
Date Deposited: 28 Jun 2017 13:20
Last Modified: 03 Jul 2018 15:43
URI: https://jasmin.goeg.at/id/eprint/98