ÖBIG-Transplant (2026): Transplant-Jahresbericht 2025. Gesundheit Österreich, Wien.
TX-Jahresbericht 2025_bf.pdf
Download (4MB)
Abstract
Der jährlich veröffentlichte Transplant-Jahresbericht dokumentiert das Spende- und Transplantationswesen (in den Bereichen Organe und Stammzellen in Österreich.
Der Transplant-Jahresbericht enthält Kennzahlen zu Organspenden und -transplantationen, zum Meldeverhalten der Spenderkrankenanstalten, zur regionalen Versorgung sowie zur Wartelistendynamik. Zudem erläutert er Rechtsrahmen und Organisationsstrukturen und beschreibt Maßnahmen zur Sicherung des Spenderaufkommens (u. a. Transplantationsreferenten, Schulungen). Der Transplant-Jahresbericht für 2025 zeigt, dass in Österreich 733 Organtransplantationen durchgeführt wurden, wobei sowohl die Zahl der Transplantationen mit Organen Verstorbener als auch durch Lebendspenden gegenüber dem Vorjahr gestiegen ist. Die postmortalen Organspenden pro Million Einwohner sind ebenfalls gestiegen, wobei sogenannte DCD-Organspenden (DCD = Donation after Circulatory Determination of Death) weiterhin zunahmen. Die Anzahl an Patientinnen und Patienten auf den Wartelisten reduzierte sich um 15 Prozent, wobei die Wartezeiten je nach Organ stark variieren. Die Eintragungsrate ins Widerspruchsregister liegt bei 0,65 Prozent der österreichischen Wohnbevölkerung.
Im Bereich Stammzelle enthält der Transplant-Jahresbericht Informationen über das nationale Spenderaufkommen, die internationale Vernetzung sowie über die Anzahl von Transplantationen. Die nationale und internationale Suche nach passenden Spenderinnen und Spendern in schnellstmöglicher Zeit sowie die Entwicklung der Transplantationen werden in Diagrammen sowie tabellarisch dargestellt. Dies ist durch die Zusammenarbeit der Stammzelltransplantationszentren, des Österreichischen Stammzellregisters sowie der lokalen Spenderzentren möglich. Während für autologe Stammzelltransplantationen eine Abnahme verzeichnet wurde, nahmen allogene Stammzelltransplantationen wie auch die Anzahl von CAR-T-Zell-Therapien zu; erstmals kam eine Gentherapie zum Einsatz.
| Item Type: | Other |
|---|---|
| Subjects: | OEBIG-Transplant |
| Date Deposited: | 28 May 2026 10:59 |
| Last Modified: | 29 May 2026 07:54 |
| URI: | https://jasmin.goeg.at/id/eprint/5570 |