Vogler, Sabine; Lepuschütz, Lena; Schneider, Peter; Stühlinger, Verena (2015): Study on enhanced cross-country coordination in the area of pharmaceutical product pricing. Final report. Gesundheit Österreich, Wien.

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Study on enhanced cross-country coordination in the area of pharmaceutical product pricing. English Executive Summary.pdf

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Study on enhanced cross-country coordination in the area of pharmaceutical product pricing. German Executive Summary.pdf

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Study on enhanced cross-country coordination in the area of pharmaceutical product pricing. French_ Executive Summary.pdf

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Abstract

Die Regierungen der europäischen Länder haben die Verantwortung, Patientinnen und Patienten den Zugang zu sicheren, wirksamen und leistbaren Arzneimitteln zu ermöglichen. Gleichzeitig muss allerdings auch die Finanzierung der Gesundheitssysteme langfristig gesichert und Innovation durch entsprechende Anreize ausreichend gefördert werden. Diese zum Teil konfliktären Ziele stellen die zuständigen Behörden für Arzneimittelpreisbildung und -erstattung in den EU-Mitgliedstaaten vor bedeutende Herausforderungen. In Anbetracht knapper finanzieller Budgets und der Markteinführung neuer, hochpreisiger Arzneimittel wird es neuer Strategien bedürfen, um die genannten Ziele zu erreichen. Eine verstärkte Kooperation in der EU könnte dabei – ohne das Subsidaritätsprinzip infrage zu stellen – ein vielversprechender Ansatz sein. In diesem Zusammenhang hat die Europäische Kommission (Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit / Exekutivagentur für Verbraucher, Gesundheit und Lebensmittel – Chafea) ein Konsortium aus Gesundheit Österreich Forschungs- und Planungs GmbH (GÖ FP), SOGETI Luxembourg S.A. und der Privaten Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik GmbH (UMIT) damit beauftragt, zwei Strategien der Arzneimittelpreisbildung zu untersuchen: den internationalen Preisvergleich (im Folgenden EPR – Abkürzung des Fachbegriffs External Price-Referencing – genannt) und das sogenannte Differential Pricing (DP). Für diese beiden Maßnahmen der Preispolitik soll untersucht werden, ob sie dazu beitragen können, den Zugang der Patientinnen und Patienten zu Medikamenten zu verbessern und Einsparungen bei öffentlichen Mitteln zu erzielen. Die vorliegende „Study on enhanced cross-country coordination in the area of pharmaceutical product pricing“, eine Studie über verstärkte länderübergreifende Kooperation im Bereich der Preispolitik für Arzneimittel, verfolgte mehrere Ziele: Die EPR-Systeme in europäischen Staaten sollten untersucht und Verbesserungsvorschläge für die aktuelle Praxis entwickelt werden. Hinsichtlich DP galt es die Umsetzungsvarianten dieser – bislang in Europa noch nicht angewandten – preispolitischen Maßnahme zu erheben und zu prüfen, welche Voraussetzungen für die Einführung eines DP-Systems erforderlich sind. Ein weiteres Ziel dieser Studie bestand darin, Kooperationsmechanismen auf EU-Ebene zu identifizieren, welche die bestehende EPR-Praxis verbessern und ein allfälliges DP-System unterstützen könnten.

Item Type: Monograph (Project Report)
Subjects: OEBIG > Pharmaoekonomie
Date Deposited: 09 Aug 2017 14:32
Last Modified: 06 Jan 2021 16:15
URI: https://jasmin.goeg.at/id/eprint/218