Weigl, Marion; Bengough, Theresa; Martin, Anne (2026): Frühe Hilfen. Bericht zur Umsetzung in Österreich 2025. Gesundheit Österreich, Wien
NZFH_Umsetzungsbericht_AT_2025_bf.pdf
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Abstract
Hintergrund
Der vorliegende Bericht beschreibt die Aktivitäten und Rahmenbedingungen der Umsetzung der Frühen Hilfen in Österreich im Jahr 2025. Mit dem Bericht wird der in der rechtlichen Basis der Frühen Hilfen (Frühe-Hilfen-Vereinbarung) definierten Verpflichtung der Vorlage eines jährlichen Fortschrittsberichts zur Umsetzung von Frühen Hilfen nachgekommen. Er ergänzt den seit Langem jährlich publizierten FRÜDOK-Jahresbericht „Frühe Hilfen. Zahlen, Fakten, Daten“, der vorrangig die Ergebnisse der Auswertung der Begleitdokumentation FRÜDOK darstellt.
Methoden
Wesentliche Basis des Berichts sind die durch die Frühe-Hilfen-Koordinationen auf Länderebene – auf Basis einer von der nationalen Koordinierungsgruppe Frühe Hilfen festgelegten Struktur – erstellten und standardisierten Jahresberichte zur Umsetzung der Frühen Hilfen im jeweiligen Bundesland sowie der Tätigkeitsbericht des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH.at). Im vorliegenden Bericht werden die wesentlichen Inhalte dieser Jahresberichte in einer Gesamtschau zusammengefasst.
Ergebnisse
Im Jahr 2025 konnten die in der Frühe-Hilfen-Vereinbarung definierten „Governance-Strukturen“ gefestigt werden. In allen Bundesländern sowie auf überregionaler Ebene durch das Nationale Zentrum Frühe Hilfen wurden im Einklang mit den spezifischen Anforderungen zahlreiche Maßnahmen zur Sicherstellung einer guten Umsetzung der Frühen Hilfen gesetzt. Entsprechende Aktivitäten bezogen sich beispielsweise auf eine gute Erreichbarkeit der Zielgruppen (Familien wie Fachkräfte), Schulung und Fortbildung oder vielfältige Netzwerkaktivitäten. Es bestätigt sich immer wieder, dass persönliche Kontakte wesentlich sind (in Bezug auf die Erreichbarkeit der primären und sekundären Zielgruppe) und Netzwerkarbeit laufend erfolgen muss. Gemeinsame Aktivitäten tragen dazu bei, dass ein Nutzen der Vernetzung für alle wahrnehmbar ist, was sich letztendlich positiv auf die Kooperation auswirkt. Die im Qualitätsstandard Frühe Hilfen definierten Qualitätsanforderungen wurden großteils erfüllt.
Schlussfolgerungen
Die Umsetzung der Frühen Hilfen ist in Österreich im Jahr 2025 gut gelungen. Durch die nachhaltige Verankerung und Finanzierung der Frühen Hilfen war es möglich, bestehende Strukturen, Kooperationen und Synergien weiterzuführen und die konstruktive Arbeit mit den Familien fortzusetzen.
| Item Type: | Monograph (Project Report) |
|---|---|
| Uncontrolled Keywords: | Frühe Hilfen, Qualitätsanforderungen, Umsetzungserfahrungen |
| Subjects: | Gesundheit, Gesellschaft und Chancengerechtigkeit |
| Date Deposited: | 22 Jul 2026 13:38 |
| Last Modified: | 22 Jul 2026 13:38 |
| URI: | https://jasmin.goeg.at/id/eprint/5664 |